Oberstdorf ist ein gutes Pflaster für Dortmunder Eiskunstläufer und Eistänzer
Mit sehr guten Ergebnissen kehrten die Eiskunstläufer und Eistänzer des ERC Westfalen und des TSC Eintracht aus Oberstdorf zurück. Dort fand in diesem Jahr der traditionelle Deutschlandpokal im Eiskunstlaufen statt.
Mit einer dicken Überraschung endete der Wettbewerb der Eiskunstlauf-Junioren. Nach seinem dritten Platz bei den NRW-Meisterschaften stand Alexander Betke (ERC) bei noch stärkerer Konkurrenz nun auch in Oberstdorf auf dem Siegertreppchen. Vorangegangen waren zwei spannende Wettbewerbstage. Nach einem tollen Kurzprogramm lag Alexander auf dem fünften Platz. In der abschließenden Kür ging er mit der Startnummer 13 auf das Eis. Das war wohl ein gutes Omen für den 14-Jährigen. Mit mehreren dreifach-Sprüngen und schönen Sprungkombinationen gelang ihm eigentlich Alles - auch der Sprung auf Rang zwei in der Gesamtwertung-. "Der zweite Platz ist ein Riesenerfolg für Alexander", sagte Trainerin Martina Dieck, "endlich setzt er auch in den Wettbewerben seine guten Trainingsleistungen um".
Einen sehr guten sechsten Platz erreichte sein Trainingskollege aus dem Dortmunder Stützpunkt Nico Ulanowsky (ERC).
Einen erfolgreichen Abschluss ihrer ersten Junioren-Saison erliefen sich die Eistänzer Kathi Häuser und Sevan Lerche (TSC). Und das, obwohl der Wettbewerb mit einem sechsten Platz in der Pflicht nicht gerade optimal begonnen hatte. Ihrem Originaltanz liefen sie dann gewohnt temperamentvoll und verbesserten sich auf Rang fünf. Bei der abschließenden Kür kämpften sie um eine noch bessere Platzierung und zeigten dabei eine sehr gute Leistung. "Bis auf die Twizzles liefen eigentlich alle Elemente ganz gut" meinten die beiden Dortmunder anschließend. Was die Leistung wert war, zeigte sich aber erst nach der Wertung für das letzte Paar des Wettbewerbs. Denn erst danach stand fest, dass Kathi und Sevan mit dem dritten Platz im Gesamtergebnis belohnt wurden.
Zufrieden sein konnten auch Jacqueline Gaidecka und Alexander Müller (TSC) mit ihrem zweiten Platz bei den Junioren-Paaren. Nach einer langen Verletzungspause konnten sie erst ihren zweiten gemeinsamen Wettbewerb laufen."Wegen des immer noch hohen Verletzungsrisikos bei Jacqueline gehen wir derzeit nicht volles Risiko. Mit unserer Leistung sind wir daher sehr zufrieden und freuen uns über unseren zweiten Platz", sagte Andreas nach dem Wettbewerb. Beide hoffen auf eine verletzungsfreie neue Saison, für die sie sich viel vorgenommen haben.
Bei den Nachwuchs-Paaren gingen Milena Gerner und Jurij Gnilozoubov (ERC) auf das Oberstdorfer Eis. Sie zeigten zwei schöne Programme und traten mit dem Pokal für den dritten Platz die Heimreise nach Dortmund an.
Nathalie Rehfeld (ERC) und Selim van Winssen (TSC) konnten sich in der Kategorie der Nachwuchs Eistänzer mit ihrer Kür nach einer Techno-Version der Titanic-Filmmusik noch vom achten auf den siebten Rang verbessern.
Im Wettbewerb "Nachwuchs Jungen U 12" erreichte Artem Gurdzhi (TSC), wie schon bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften im Januar, den zweiten Platz.
Nicht am Start waren die Eistänzer Christina und William Beier (TSC), die nach ihrem Olympia-Einsatz in Vancouver die Saison bereits beendet haben. Ebenso fehlten Carolina und Daniel Hermann (ERC), die sich in Lyon auf den Eistanzwettbewerb bei den Weltmeisterschaften im März in Turin vorbereiten. Von den Dortmunder Junioren-Eistänzern fehlten Dominique Dieck und Michael Zenkner. Beide waren erst vor wenigen Tagen aus Vancouver vom internationalen Jugendcamp zurückgekommen.
Die Teilnehmer an den Juniorenweltmeisterschaften Juliana Gurdzhi/Alexander Völler (TSC) und Isabel Drescher (TSC) waren ebenfalls nicht in Oberstdorf dabei.
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